Bildhauerin in Alt Salze, Dresden, Paris und Berlin

Katharina Heise

Katharina Heise ist heute nur noch Wenigen ein Begriff. Dabei gehörte sie in den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen zu den weiblichen Bildhauerinnen, die über die grenzen Berlins hinaus für Furore sorgten. Ein große Anzahl erhaltener Zeitungsrezensionen zeugen von heftigen Diskussionen, Ablehnung ihrer provokanten Großplastiken, aber auch Bewunderung von Seiten der Kunstkritiker. Berichtet wurden von Paris bis Chicago über sie. Im Atelierhaus Siegmundshof, im Hansaviertel in Berlin, arbeitete sie Seite an Seite mit Hugo Lederer, Käthe Kollwitz, Reinhoild Begas, Augist Gaul und vielen anderen. Es verbanden sie enge Freundschaften zu Irma Stern, Ottilie Wollmann, Max Liebermann, Max Osborn und vielen weiteren Kritikern, Künstlern und Schriftstellern dieser Zeit. Trotz einiger Bemühungen in den letzten Jahrzehnten droht diese Künstlerin der erste Reihe, nicht nur in die zweite, nein ganz in Vergessenheit zu geraten.
Einen Anfang habe ich mit meinem Kollegen im Jahr 2024 mit einer Ausstellung zum 60. Todestag Katharina Heises in unserer Galerie KUNST-KONTOR in Schönebeck gemacht. Fast alle noch lebenden Zeitzeugen haben sich aus ganz Deutschland damals versammelt und ich wurde bestärkt, meine schon Jahre währende Arbeit zu Leben und Werk Katharina Heises fortzusetzen. So ist mittlerweile ein so großes Archiv angewachsen, das ein eiges Büro gemietet wurde. Dort dokumentiere ich Werke aus Privatbesitzen und erforsche akribisch ihr Leben. Viele Menschen unterstützen mich mittlerweile dabei.

Haben Sie Fragen oder wollen Sie helfen, Katharina Heise den ihr zustehenden Stellenwert in der Kunstgeschichte einzuräumen? Haben Sie Werke von ihr in Ihrem Besitz?

Kontaktieren Sie mich gern oder besuchen Sie mich in meinem Büro in Schönebeck/Elbe.

"Vergessene Figuren - Begegnung mit der Bildhauerin Katharina Heise"

Ausstellung zum 60.Todestag in der Galerie KUNST-KONTOR in Schönebeck/Elbe, 2024. Bilder der Vernissage

Presse

Eine Auswahl an Artikeln, nicht nur zur Ausstellung 2024, auch zu meiner Forschungsarbeit allgemein.

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