Biographie

Annemarie Heise 

(31. Mai 1886 - 24. März 1937)

geboren am 31.Mai 1886 als Anna Marie Wilhelmine in Groß Salze

älteste Tochter eines wohlhabenden Landwirtes 

Besuch der Höheren Töchterschule in Groß Salze

1899-1901 der Gnadauer Mädchenanstalt

Besuch des Töchterpensionats Pauline von Grubers in Dresden

1910 gemeinsame Reise mit ihrer Schwester Katharina nach Schweden und Norwegen

Malstunden 2x die Woche in der Kunst- und Handwerkerschule Magdeburg

zwei Studienreisen in die Lüneburger Heide, dort prägende Bekanntschaft mit anderen Malern

Zerwürfnis mit dem Lehrer der Kunst-und Handwerkerschule, Magdeburg

Unterricht in Buchführung, Steno und Schreibmaschine

1913 Besuch der privaten Malschule Ferdinand Dorschs in Dresden, zusammen mit ihrer Schwester Katharina, Bekanntschaft mit Conrad Felixmüller

zwei Studienreisen

Privatatelier auf Anraten Dorschs in Dresden mit Anni Seifert-Doberschütz und Marianne Britze

Herbst 1913 Reise nach Paris, auf Anraten des Malers Marienfeld, mit ihrer Schwester, dort Unterricht bei Felix Valloton und Maurice Denis

eine zweite Reise ist nicht möglich, durch den Ausbruch des I.Weltkrieges

Frühjahr 1915 gemeinsame Studienreise nach Wörlitz mit ihrer Schwester

Januar 1916 Umzug zur Schwester nach Berlin, Freundschaften zu Käthe Kollwitz und der Bildhauerin Ottilie Wollmann

Studienreisen nach Sylt, der Neuburg, Jugoslawien u.m.

1916 Teilnahme an der Ersten Expessionisten Ausstellung in Magdeburg, initiiert von Kurt Pinthus

1916 Teilnahme an der Juryfreien Kunstschau, Berlin

1919 Teilnahme an der Ausstellung der „Kugel“ in Magdeburg

1921 Reise nach Amrum

1921, 1922, 1927, 1928, 1929, 1930 Teilnahmen an der Großen Berliner Kunstausstellung

1924-25 Teilnahme an der ersten Deutschen Kunstausstellung in der Sowjetunion (Moskau, Saratow, Leningrad) 

1925 Teilnahme an der Juryfreien Kunstschau, Berlin

1926 gemeinsame Reise mit der Malerin Else Hertzer und deren Mann nach Österreich und Italien

1927 Teilnahme an der Ausstellung „Die schaffende Frau in der bildenden Kunst“, Berlin

nach 1933 keine Ausstellungstätigkeit mehr

ab 1936 vollständiger Rückzug wegen schwerer Krankheit

August 1936 ging ihre letzte Reise in die Lüneburger Heide

1936 zeichnet sie ihr letztes Selbstporträt

gestorben am 24. März 1937 in Berlin, Urne beigesetzt in Schönebeck-Salzelmen auf dem Gertraudenfriedhof

1948 postume Einzelausstellung in der Galerie Henning, Halle

Schriftlicher Nachlass im Salzlandmuseum, Schönebeck, künstlerischer in verschiedenen Museen und in Privatbesitz

 

 

Annemarie Heise

eine der weinigen privaten Aufnahmen

Links Annemarie Heise, in der Mitte Marianne Britze und rechts Anni Seifert.

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